Das Projekt ist gigantisch: Die Saarstahl AG beschloss im Jahr 2007 den Neubau einer Freiformschmiede, der „FORGE-Saar“. Die Gasversorgung der weltweit modernsten Schmiede ihrer Art gewährleisten Maschinen aus Aerzen.
Die Aerzener Maschinenfabrik hat seit Anfang 2010 drei weitere Standbeine: eine neue Tochtergesellschaft in den
Vereinigten Arabischen Emiraten sowie zusätzliche Vertretungen im Iran und in Israel.
„Auch wenn sich eine Belebung des Marktes abzeichnet, bleiben Prognosen schwierig“, kündigt Klaus- Hasso Heller, geschäftsführender Gesellschafter der Aerzener Maschinenfabrik, an. 2009 ist das Unternehmen dank dickem Auftragspolster und flexiblen Arbeits zeitregelungen mit einem „blauen Auge“ davongekommen. 2010 wird mit aller Kraft am Aufschwung gearbeitet.
Der Ausbau der Fertigungskapazitäten im Stammhaus schreitet voran:
Ein weiterer Neubau auf dem Aerzener Werkgelände ist abgeschlossen, die neuen Maschinen nehmen nach und nach die Arbeit auf.
Die Aerzener Maschinenfabrik projektierte 2009 eine komplette Vakuumstation der Japan Tobacco International in Trier – und bot eine umfassende Lösung für diese ausgesprochen komplexe Aufgabe.
Kunden aus der Öl- und Gasindustrie stellen auch an den Aerzener After -Sales-Service besondere Ansprüche. Um diesen gerecht zu werden, wurden acht Mitarbeiter aus dem After-Sales-Service für den Einsatz auf Ölförderplattformen geschult.