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Halle 3C nimmt Betrieb auf
Investition in Aerzen

Das Aerzener Investitionsprogramm für den Ausbau der Fertigungskapazitäten im Stammhaus zielt darauf ab, die Termintreue zu erhöhen sowie die Stückzahlen und Produktqualität weiter zu steigern. Im Segment Standardgebläse und -verdichter wurden die Investitionsvorhaben mit dem neuen Produktionscenter bereits 2008 erfolgreich umgesetzt. Im nächsten Schritt entsteht derzeit für die Produktionsbereiche mittlere und große sowie kundenspezifische Maschinen ein Fertigungs- und Montagebereich unter einem Dach (COM.PRESS berichtete).

 
Aerzener Großprojekt

Der Startschuss für den Neubau fiel im Januar 2009 mit dem Abriss einer alten Halle auf dem Werkgelände und dem Beginn der Erdarbeiten für die Hallenanbauten: 5.800 Kubikmeter Erdreich wurden ausgehoben, 350 Mischfahrzeuge lieferten 2.100 Kubikmeter Beton, um die spätere Nutzfläche von 2.500 Quadratmetern zu betonieren. Für die Bewehrung verbauten die Handwerker 200 Tonnen Baustahl. Der inzwischen fertige Bau besteht aus 220 Beton- Fertigteilen und einer 136 Tonnen schweren Stahlkonstruktion. Diese trägt das Hallendach, die 56 Tonnen schweren Kranbahnträger und bildet den Anschluss an die benachbarten Hallen. Insgesamt hat der Neubau ein Volumen von mehr als 30.000 Kubikmetern umbautem Raum. Bereits nach drei Monaten Bauzeit fand im April 2009 das Richtfest statt.

Logistik optimiert

Inzwischen ist der Betrieb in dem neuen Hallenanbau aufgenommen. Einige neue Maschinen, eine Auswuchtbank, zwei CNCBearbeitungszentren sowie ein gerade im Aufbau befindliches CNC-Bohrwerk der Firma Dörries-Scharmann werden in den Fertigungsablauf eingebunden. All diese Maß nahmen dienen der Materialflussoptimierung sowie der Verbesserung der Logistik im gesamten Produktionsbereich.