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Die Aerzener Maschinenfabrik schließt das Jahr 2009 mit einem Gesamtumsatz in Höhe von 192 Millionen ab. Das sind nur vier Prozent weniger als 2008, einem absoluten Rekordjahr für das Unternehmen, und liegt laut aktuellen VDMA-Zahlen deutlich über dem Branchendurchschnitt. Dieses Ergebnis ist mit getragen von dem hohen Auftragsbestand der Aerzener Maschinenfabrik aus dem Vorjahr, vor allem langfristiges Projektgeschäft, das noch in das Folgejahr hineinwirkte. Damit konnte die allgemeine Auftragsflaute, von der Aerzen natürlich nicht verschont geblieben ist, zum Teil kompensiert werden.
Wenig betroffen vom Auftragsrückgang waren Aerzener Serviceprodukte wie Wartungsverträge etc. Hier konnte sogar eine Steigerung erzielt werden. Und auch der Ersatzteilmarkt hat sich im Laufe des Jahres erholt, so dass der Auftragseingang beim Aerzener After Sales Service 2009 insgesamt nur knapp unter dem des Vorjahrs lag. Dies ist zu einem guten Teil den zahlreichen Aktivitäten und Maßnahmen des After-Sales zu verdanken – von eigenen Messeauftritten und den Vorstellungen neuer Dienstleistungen über die Inbetriebnahme des neuen Servicecenters mit verkürzten Durchlaufzeiten bis zur mobilen Servicesteuerung.
Auf die Verschlechterung des Auftragseingangs 2009 hat die Aerzener Maschinenfabrik umgehend mit vielfältigen Maßnahmen zur Kostenabsicherung reagiert. Eine Reduzierung der Stammbelegschaft war davon jedoch ausgeschlossen. „Denn wir wollten und wollen die Krise mit der Mannschaft, die wir derzeit an Bord haben, meistern“, versichert Heller.
Deutliche Zeichen einer Marktbelebung sind in Asien, speziell in China und Indien, sowie in Südamerika zu spüren. Hier profitiert die Aerzener Maschinenfabrik von ihren Tochtergesellschaften vor Ort, durch die sie früh am Aufschwung partizipieren kann.Ihren Internationalisierungs-Kurs wird sie daher fortsetzen, wie die Gründung von Aerzen Russland oder Aerzen Gulf zeigt.
Die Marktsituation lässt für 2010 einen stabilen Umsatz erwarten, womit sich die Aerzener Maschinenfabrik auf dem Niveau von 2009 bewegen würde. Was den Auftragseingang angeht, ist von einer deutlichen Steigerung gegenüber 2009 auf über 17.000 Maschinen auszugehen. Daher wird das Unternehmen auch seinen Investitionsplan – leicht eingeschränkt – fortsetzen. Neben dem Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes zählt ein neues Dörries-Scharmann-Bearbeitungszentrum in der neuen Halle 3C in Aerzen zu den jüngsten Projekten.
Und eines sei zudem verraten: Kunden dürfen sich auch 2010 wieder auf wegweisende Innovationen aus dem Hause Aerzen
freuen.